Niiu Blog
100 Tage niiu
Heute erscheint die 100. niiu-Ausgabe
Dieses Jubiläum ist für uns Anlass, die Fortschritte der letzten drei Monate zu feiern. Wir können genauso stolz auf unser Team und dessen hervorragende Arbeit sein, wie auf unsere treuen Leser, Follower und Unterstützer, ohne die wir bis heute nicht so weit gekommen wären.
Zu sehen, dass sich Menschen intensiv mit unserem Produkt auseinander setzten, in das wir täglich so viel Zeit, Kraft und Liebe investieren, motiviert ungemein. Besonders erfreulich ist, wenn ein Verbesserungsvorschlag dazu führt, vermeidlich komplizierte Probleme zu lösen. Manchmal hilft eben nur der Blick von außen. So geschehen durch den genial einfachen Tipp von Ingo S., der veranlasste die beiden Anzeigenseiten im Innenteil auf die erste und letzte Seite zu verteilen. Dadurch kann es nun nicht mehr vorkommen, dass einen die Lieblingstitelseite beim Aufschlagen auf der linken Hälfte begrüßt. Vielen Dank nochmal an Ingo! Genau das ist unser Verständnis von Kundenservice!
Vergleichen wir die niiu vom November letzten Jahres mit dem heutigen Stand, ist es erstaunlich, wie viel wir seitdem optimieren konnten. Allein die Titel- und Rückseiten sind Stück für Stück immer besser geworden. Der Innenteil mit Verlagsinhalten wurde durch neue Ressorts und Unterkategorien erweitert und steigert so den Grad der möglichen Individualisierung enorm. Auch das wäre ohne kontinuierliches Feedback unserer Leser nicht möglich gewesen! niiu hat in drei Monaten eine Qualität erreicht, mit der wir sehr zufrieden sind, die wir aber trotzdem kontinuierlich weiterentwickeln wollen.
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Auf der anderen Seite sind wir glücklich über das breite Interesse der Werbewirtschaft an innovativen Anzeigen-Modellen, wie sie nur niiu ermöglicht. Als einer der ersten hat das BMW erkannt und mit niiu individualisierte Printanzeigen realisiert, die während der Berlinale ihren bisherigen Höhepunkt erreicht haben.
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Zum 100tägigen Jubiläum starten wir als Dank an unsere Leser und Unterstützer zwei neue Aktionen!
Unser Punktepaket Verlobt hat jetzt den Wert von 100 Tagen niiu, statt der regulären 75 Tage! Und das zum selben Preis! Das heißt drei Monate bezahlen und vier ganze Monate lesen!
Außerdem geht Bist du niiu? in die zweite Phase. Nun kannst DU uns zeigen, wie niiu Du bist! Poste am 24.02. ab 16:00 Uhr den Status „Ich bin niiu“ bei Facebook, sag uns auf unserer Fanpage bescheid und du bekommst 100 Punkte geschenkt!
Ihr dürft gespannt sein, welche weiteren Aktionen auf Bist du niiu? folgen…
niiu auf der 60. Berlinale
Heute startet unsere Aktion bei der Berlinale, den internationalen Filmfestspielen Berlin!
Das erlaubt uns, speziell für diesen Anlass erstellte niius an den Hotspots des Filmfestivals auszulegen.
Zur Berlinale ist extra die neue Layoutfarbe Rot freigegeben worden, die nun auch jeder niiu-Leser wählen kann.
Außerdem besticht die Berlinale-niiu durch eigene Icons, das Berlinale Logo als frei wählbares Bild, Wetter für Berlin und Hollywood und – ganz besonders – durch den Tageszeitungsinhalt.
Kulturteile der Berliner Morgenpost, des Tagesspiegels und der B.Z., kombiniert mit einigen weiteren Titelseiten und abgerundet durch passende Onlinemeldungen, ergeben eine niiu- Ausgabe mit eindrucksvollem Berlinale Schwerpunkt!
Solche Anlässe zeigen, was mit niiu möglich ist. Eine spezialisierte, hochrelevante Tageszeitung zu Themen, wie der Berlinale ebenso wie vielfältige Panoramazeitungen, die vom Hamburger Abendblatt über die Frankfurter Rundschau bis hin zur taz reichen. So wird das gesamte gesellschaftliche Spektrum abgedeckt.
Eine Vision ganz anderer Art stellt die exklusive BMW-Anzeigenseite auf Seite 2 dar. Hier wird das Potenzial für Werbetreibende, die flexibel und individualisiert werben wollen, noch einmal deutlich. Vielen Dank an BWM, die als kreativer Werbepartner, gemeinsam mit niiu, neue Möglichkeiten der Anzeigenwerbung realisieren!
Heute werden insgesamt 500 niius ausgelegt und morgen noch einmal 1000 Exemplare
Hier habt Ihr eine kleine Karte mit den Orten, an denen Berlinale-niius zu bekommen sind und der Festivalplan als PDF:
niiu @ Berlinale auf einer größeren Karte anzeigen
Wir bedanken uns bei den Veranstaltern der Berlinale für die freundliche Zusammenarbeit und wünschen volle Kinosäle, reges Interesse und nicht abreißende Besucherströme.
Zukunftsmusik
Ist das niiu-Konzept ein möglicher Weg in die Zukunft? Das haben sich unter anderem die Teilnehmer und Veranstalter der IFRA DagsVara 2010 in Stockholm gefragt. Eine internationale Fachkonferenz, die zugleich Ausstellung für Innovationen rund um die Verlags- und Zeitungsindustrie ist. An zwei Tagen voller Fallstudien und Praxisbeispielen, wurde über Geschäftsmodelle, neue Wege der Nachrichtenaufbereitung und Mediennutzungsverhalten der Leser, diskutiert. Eine erstklassige Gelegenheit für Wanja, selbst als Keynote Speaker aufzutreten.
Es folgten inspirierende Gespräche, die ernsthafte Interessebekundungen einiger Teilnehmer, eine skandinavische niiu umzusetzen, zum Ergebnis hatten.. In welcher genauen Konstellation bzw. mit welchen skandinavischen Titeln, können wir derzeit noch nicht sagen.
Nach Stockholm ging es direkt weiter nach New York zum Media Program des Open Society Institute in New York, wo auch Hendrik hinzustieß. Die vom Medieninvestor George Soros mitbegründete Stiftung hatte niiu eingeladen, das Konzept der individualisierten Tageszeitung vorzustellen und die Frage zu diskutieren, wie solche Innovationen die Art und Weise der Informationsaufnahme, verändern. Vom OSI persönlich eingeladen und noch dazu als eine der wichtigsten Print-Innovationen eingestuft zu werden, ist eine große Ehre.
Am Rande des Vortrags, trafen Wanja und Hendrik auch auf bereits bekannte Gesichter aus Print-Innovations-Kreisen. Z.B. Roman Gallo, Direktor Medienstrategie der tschechischen PPF Group, die im vergangenen Jahr mehrere spezielle Cafés eröffnet hat, in bzw. aus denen Journalisten „hyperlokale“ Nachrichten und Stories produzieren. Sie sitzen sozusagen direkt an der Quelle – den Anwohnern – mit denen sie in unmittelbarem Dialog stehen. Gleichzeitig gehören sie mit ihrem „hyperlocal journalism“ ganz klar zu den weltweiten Medientrends.
Höhepunkt des New York-Besuchs waren verschiedene Meetings mit Vertretern ansässiger Medieninnovationen, die ebenfalls Interesse bekundeten, als Partner, den USA-Rollout von niiu mitzugestalten. Das ist zwar alles noch Zukunftsmusik, dennoch sind die Aufgeschlossenheit und das Interesse, die niiu gegenüber aufgebracht werden, überwältigend.
Zu guter Letzt, lässt sich sagen, dass sich beide Veranstaltungen für niiu gelohnt haben. Wanja und Hendrik konnten sich auf den neusten Stand bringen, was Print-Innovationen und weltweite Branchentrends anbelangt und eine gute Portion Fantasie und Motivation wurde für die Zukunft gewonnen.
Wie beeindruckt Wanja und Hendrik von der Stadt New York, dem Hochhaus der Times (die mit uns kooperiert) und dem 229 Meter hohen Time Warner Building waren, soll nicht unerwähnt bleiben. Ebensowenig, die Kommunikation mit dem Berliner Büro, die wegen der sechsstündigen Zeitverschiebung, schwindenden Laptop-Akkus, Skype-Übertragungsproblemen und den beinahe schlaflosen Nächten, deutlich erschwert wurde. Dennoch hat das Head-Office die neue niiu Kampagne fertig gestellt.
Tipps für die niiu Zusammenstellung
Als einer der ersten Fachleute und Blogger, hat Jürgen Siebert im Fontblog über niiu berichtet. Nach nur 10 Tagen Testlesen, folgte eine Aufstellung von Dingen, die Leser und Herausgeber einer individualisierten Tageszeitung bedenken müssen.
Damals gab es einige Kinderkrankheiten, die wir heute im Griff haben. Trotzdem bleibt bei neuen Medienformaten wie niiu ein gewisser Erklärungsbedarf. Vereinfacht gesagt, ist niiu eine individuelle Zusammenstellung von Tageszeitungen. Die Anwendungsmöglichkeiten und Produktbesonderheiten gehen aber weit über das gewohnte Zeitungslesen hinaus. Da kann es durchaus zu Irritationen kommen. Beispielsweise, wenn der Lokalteil der Lieblingszeitung nicht wie gewohnt auf einer linken Seite beginnt, sondern durch die gewählte Zusammenstellung verschiedener Zeitungen auf eine rechte Seite rückt.
Um den Einstieg in eine neue Form des Zeitungslesens zu vereinfachen, möchten wir ein paar weitere Tipps geben und Euch zeigen, wie die Zusammenstellung Eurer persönlichen Zeitung, optimiert werden kann.
1. Eine niiu beinhaltet derzeit 20 frei wählbare Tageszeitungsseiten. Sollte es, aufgrund verspäteter Inhaltelieferungen oder wegen Qualitätsproblemen der Tageszeitungseiten, zum Ausfall einzelner Verlagsinhalte kommen, wird die übrige Auswahl nach vorne gezogen und am Ende mit Füllseiten aufgestockt.
Solltet Ihr nicht ausreichend Inhalte ausgewählt haben, schießt das System, auf Grundlage der von Euch gewählten Sortierung, Seiten nach. Das heißt, beginnt eine niiu mit einer Titelseite, wird mit anderen Titelseiten aufgefüllt.
2. Um selbst zu steuern, womit Eure niiu aufgefüllt werden soll, wählt Ihr einfach genügend Inhalte aus, bis die Füllstandsanzeige komplett bzw. überfüllt ist. Bedenkt aber auch, dass diese Inhalte normalerweise nicht in Eure niiu kommen.
3. Das Handelsblatt erscheint börsentäglich Montag bis Freitag. Dementsprechend kommt es bei der Samstagsausgabe von niiu zu Lücken, wenn Ihr Teile des Handelsblattes gewählt habt. Um das zu vermeiden, überfülle Deine niiu wie unter Punkt 2 beschrieben.
4. Die Reihenfolge der Inhalte könnt Ihr manuell per drag & drop priorisieren. Je wichtiger Euch die jeweiligen Seiten und Ressorts sind, desto höher sind diese zu prioriseren. In der gewählten Reihenfolge wird dann Deine niiu standardmäßig gedruckt.
Alternativ lässt sich die Druckreihenfolge nach Ressort (z.B. alle Sportteile nacheinander) oder Verlag (also alle Inhalte eines Titels hintereinander) auswählen.
5. Die Tageszeitungsinhalte beginnen auf Seite 2/3. Das entspricht einer Doppelseite klassischer Tageszeitungen. Um ein ansprechenderes Ergebnis zu erzielen, ist es darum sinnvoll, Einzelseiten (Titelseite, Meinung) nebeneinander und mehrseitige Rubriken mit runder Seitenzahl beginnen zu lassen. So werden Doppelseiten nicht auseinandergerissen.
Das könnte z.B. so aussehen:
Die niiu von Fontblog-Betreiber Jürgen Siebert besteht aus: Titelseite (Kopf, Internet-Inhalte, Wetter, eigenes Foto); S. 2–5 die Titelseiten von Bild, Taz, BZ und Tagespiegel; S. 6–9 die Seiten 2/3 von Handelsblatt und Taz,; S. 10–12 die Meinungsseite von Frankfurter Rundschau, Taz und Neues Deutschland; S. 13–18 die Lokalseiten von Berliner Morgenpost (2), BZ (2) und Taz (2); S. 19–21 die Sport-Seiten von Bild (3); S. 22–23 Werbung, auf die ich keinen Einfluss habe; S. 24 Internetinhalte
6. Zusatztipp von Steve:
Neue Mitbewohner in der niiu-WG
Natürlich hält man sich bei niiu an Arbeitsschutzrichtlinien aber, wenn die Mitarbeiter einfach nicht nach Hause gehen wollen, kann man sie nicht zwingen, oder etwa doch?
Wir machen es wie Google bzw. Google macht es wie wir. Einfach eine wohnliche Atmosphäre schaffen, für ausreichend Snacks, Kaffee und Süßigkeiten sorgen und ab und zu den Konferenztisch in eine Tischtennisplatte verwandeln. Turniere finden grundsätzlich erst ab 17:00 Uhr statt. Wer will da schon nach Hause gehen? Wie dem auch sei, unsere niiu-WG hat seit kurzem Zuwachs bekommen. Ab sofort bewohnen drei neue Ladies das Büro. Damit steigt die Frauenquote auf beachtliche 46 %!
Jana
Jana hat seit kurzem ihr BWL-Diplom mit Schwerpunkt Marketing in der Tasche und unterstützt prompt unser Marketing Team. An der Seite von Nico tüftelt sie ausgefallene Strategien und Aktionen aus und rundet das Ganze mit einer Portion weiblicher Intuition ab. Ihr kürzlich erworbener Abschluss hilft dabei, auch die verrücktesten Einfälle, auf theoretisch fundierte Füße zu stellen. Ihre Ausbildung zur Werbekauffrau, die sie bereits vor dem Studium abgeschlossen hat, sollte dabei nicht unerwähnt bleiben.
Wir begrüßen Jana herzlich in unseren Reihen und sind auf ihre Ideen zum 100-tägigen niiu-Jubiläum gespannt!
Sarah
Sarah ist wissenschaftliche Hilfskraft am Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte und schreibt an ihrer Magisterarbeit im Fach Literaturwissenschaft. Das niiu-Team verstärkt sie als Lektorin. Sie sorgt nicht nur für grammatikalische und orthografische Korrektheit, sondern verleiht sämtlichen Texten rund um niiu einen gewissen Stil.
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Katja
Katja hat die Controllingabteilung bei niiu übernommen und entlastet Hendrik enorm beim Überwachen der Zahlen, damit er sich wieder anderen Aufgaben widmen kann. Der Planung der 100-tägigen Jubiläumsfeier von niiu z.B.
Sie passt auf, dass Jana, Nico und Co nicht mehr Geld ausgeben, als unbedingt nötig. Ebenfalls frisch von Der Uni, verstärkt sie das Team mit einer gesunden Portion Strenge, weiblich einfühlsamer Strenge.
Eine niiu zum Kaffee Teil 2
Ab sofort können Besucher einiger ausgesuchter Cafés wieder kostenlos niiu lesen
(Bild: Die niiu für das Café Godshot)
Gleich in der ersten Woche nach unserem Start letzten November konnten wir eine Reihe Cafés als Partner gewinnen, die besonders bei jungen Leuten und Studenten beliebt sind. Dabei war unser Anliegen, kostenlose niius zum gemütlichen Lesen bei einer Tasse Kaffee anzubieten und gleichzeitig im Umfeld unserer Zielgruppe präsent zu sein.
Mit Topadressen, wie dem St. Oberholz und dem Studentencafé Café Geschmacklos der HWR (Hochschule für Wirtschaft und Recht)haben wir bereits sehr gute Erfahrungen gemacht.
Darum geht es dieses Jahr mit einigen neuen Adressen und neuen Kooperationspartnern genauso weiter!
Den Anfang machen die Saftfabrik und Bloomsburys. Beides individualisierbare Angebote, für maßgeschneiderte Kundenwünsche. Bei der Saftfabrik könnt Ihr online aus rund 27 Zutaten Säfte kreieren und Euch unkompliziert zustellen lassen und Bloomsbury liefert aus den Restaurants in der Nachbarschaft Euer ganz persönliches Lieblingsmenü. Beides passt zu niiu wie die Faust aufs Auge und darum gibts jetzt zu jeder Bestellung eine kostenlose niiu dazu!
Ebenfalls neu dabei sind folgende Cafés:
Parkcafé – Fleischmöbelbar – Fino am Roseneck – Fino Gourmet Salon – Fino im Nikolaiviertel
Hier ist noch eine Karte, in der alle Cafés eingetragen sind, in denen ihr bequem zum Kaffee in einer niiu blättern könnt:
Eine niiu zum Kaffee auf einer größeren Karte anzeigen
Neujahrsniius für 2010
Mit vielen guten Vorsätzen und jeder Menge Tatendrang starten wir ins neue Jahr. Als ersten Vorgeschmack und um unsere treuen Leser auf ein erfolgreiches Jahr 2010 einzustimmen, haben wir uns etwas Passendes einfallen lassen.
Die Happy niiu-year Aktion:
Alle niiu-Leser und solche, die es noch werden wollen, bekommen bis 31. Januar bei Bestellung des Verliebt-Pakets* 10 Gratisausgaben passend zum Jahr 2010 dazu. Das bedeutet 25 Tage bezahlen und dafür 35 Tage niiu lesen. Bis zum Ende der Aktion wird das Verliebt-Paket* deshalb von 300 auf 420 Punkte aufgestockt.
Katja vom Kundenservice stellt einen reibungslosen Ablauf und absolute Zuverlässigkeit sicher. Sollte dennoch einmal eine niiu nicht zugestellt werden können, wird die entsprechende Ausgabe selbstverständlich gutgeschrieben und wir versuchen individuelle Lösungen für die Zustellung zu finden. Damit haben wir bereits im letzten Jahr gute Erfahrungen gemacht.
Über Feedback zu Aktionen wie dieser würden wir uns sehr freuen.
Fragen zur Bestellung des Verliebt-Pakets und der Aktion beantwortet euch Katja gerne MO-FR von 8:00 – 16:00 Uhr.
Das niiu Team wünscht allen Lesern ein Happy niiu-year!
*Verliebt-Pakte für Studenten, Schüler, Azubis ermäßigt 30 EUR, sonst 45 EUR
niiu wünscht frohe Weihnachten
Liebe niiu-Freunde,
es ist „5 vor Weihnachten“ (René Walter) und wir gehen dem Ende eines unglaublich aufregenden Jahres 2009 entgegen. Pressegespräch, Markteintritt, Fachmessen und Presseveranstaltungen, wellenweise Interviewanfragen und jede Menge inspirierende Dialoge mit Lesern, Interessenten und Kritikern.
Höhepunkte, die uns noch immer euphorisieren. Herausforderungen, die uns wichtige Lektionen lehrten.
Darum möchten wir allen danken, die niiu seit 2,5 Jahren unterstützen.
Allen Mitstreitern, Helfern und Wegbereitern, die uns durch die letzten Wochen, seit dem Start am 16. November, begleitet haben. Besonders bedanken wir uns bei den Lesern, die niiu testen und weiterlesen und uns wichtiges Feedback geben.
Wir starten motiviert ins nächste Jahr und wünschen bis dahin besinnliche Feiertage!
Weihnachtsfeier im Gorgonzola Club
Impressionen von der niiu – Weihnachtsfeier im Gorgonzola Club
Nach fünf turbulenten, aufregenden Wochen Startup-Wahnsinn, war gestern Abend eine Auszeit nötig.
Im Mittelpunkt stand an diesem Abend das Team und seine Leistung in den letzten Wochen. Das Team, Praktikanten und Freunde waren da und würdigten jeden einzelnen für seine “individuellen” Leistungen bei der weltweit ersten individualisierten Tageszeitung.
Zum Höhepunkt des Abends wurde Wanja und Hendrik als prä-weihnachtliches Geschenk jeweils ein goldener Otto im Namen des Teams verliehen. Diese Auszeichnung für das Lebenswerk “niiu 2059″ zeigt, wohin das ambitionierte Projekt gehen soll.
Das niiu-Weihnachtsspezial
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Wir erstellen eine einmalige Sonderedition in weihnachtlichem Layout mit persönlichem Titel und Gruß, die Ihr als Gutschein verschenken könnt. Die Weihnachts-niiu trägt den Gutscheincode auf der Titelseite und zeigt gleichzeitig, wie die persönliche niiu des Beschenkten aussehen könnte.
Wie das geht? Einfach bis zum 20.12. das Kontaktformular ausfüllen und eines der Punktepakete auswählen. Geliefert wird bis Heiligabend durch die Deutsche Post*.
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Folgende Pakete stehen für die Aktion zur Auswahl:
“Verliebt” – 300 Punkte / 25 Ausgaben / 45 €
“Verlobt – 900 Punkte / 75 Ausgaben / 135 €
“Verheiratet” – 1800 Punkte / 150 Ausgaben / 270 €
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Gebt die Adresse des Beschenkten als Lieferadresse an, um niiu direkt zu verschicken. Wenn Ihr die Gutschein-niiu selbst unter den Weihnachtsbaum legen wollt, wählt eine abweichende Lieferadresse.
Der Beschenkte kann den Zeitpunkt der Gutscheineinlösung frei wählen.
Die Aktionsseite findet ihr hier.
*Bezahlung per Vorkasse
Normal 0 21 false false false DE X-NONE X-NONEniiu unterm Weihnachtsbaum…
und einer Deiner Lieben wird zum Herausgeber seiner eigenen Zeitung!
Das perfekte Weihnachtsgeschenk für interessierte Individualisten.
niiu in der RBB Abendschau
Das Interesse der Medien reißt nicht ab. Nach vielen Presseinterviews in den letzten Tagen, hat es niiu erneut ins Fernsehen geschafft. Der RBB hat für die Abendschau einen schönen Beitrag drehen lassen, bei dem Ihr auch ein paar Einblicke ins Büro bekommen könnt.
Wenn das so weiter geht, ist es nur eine Frage der Zeit, bis niiu in die Tagesthemen kommt :-)
Olivia als niiu-Botschafterin in Indien
Bei niiu wird eine Mitarbeiterin gerade besonders um ihre Arbeit beneidet. Olivia durfte auf eine wichtige Branchenveranstaltung fahren. Denn zu Olivias Aufgaben gehört neben der Kontaktakquise zu internationalen Verlagen, Vertragsanbahnung und –abschluss eben auch, Präsenz auf internationaler Bühne zu zeigen. Zu ihrem Glück fand das 16. World Editors Forum in Hyderabad, Indien statt. Da fuhr sie natürlich gerne hin, um niiu zu vertreten.
Olivias Präsentation wurde mit großem Interesse verfolgt. Besonders die Möglichkeit, in Printmedien individualisiert zu werben, sorgte für Aufsehen. Kaum von der Bühne, belagerten sie Reporter und Medienvertreter, die jeweils mindestens 15 Fragen gleichzeitig stellten und mit Visitenkarten wedelten, für fast 2 Stunden.
Die Themenkomplexe Individualisierung und Printinnovation bleiben topaktuell. Das zeigten die anderen Vorträge des Panels mit anschließender, hitziger Diskussion. Die Moderatoren Iñaki Palacios und Francisco Amaral (Cases I Associats, Spanien) sprachen über individuelle Vermarktung relevanter Artikel und der strategische Mediendirektor der PPF (Tschechien) Roman Gallo stellte sein Modell der „hyperlocal news“ vor, bei dem z.B. Cafés eröffnet werden, in denen Redakteure mit engem Kontakt zu Anwohnern lokal berichten.
Die Teilnehmer sehen der Zukunft von niiu gespannt entgegen. Unlängst hat auch Indiens größte Tageszeitung – The Times Of India – Interesse bekundet, mit niiu zu kooperieren. Wir sind gespannt, wie sich das entwickeln wird.
Rund um die Konferenztage gab es noch reichlich Highlights. Beispielsweise wurde Olivia von Pratibha Patil, der Präsidentin Indiens begrüßt. Zwischen den Konferenzen fand ein umfangreiches Unterhaltungsprogramm statt, mit Tanz und exzellentem indischen Essen.
Hyderabad, das als Silicon Valley Indiens gilt, ist zudem ein Veranstaltungsort, der sich deutlich von anderen indischen Städten abhebt. Olivia sagte, das Convention Center hätte sich genauso gut in Deutschland befinden können.
Zeit die Altstadt zu erkunden, blieb nicht viel, doch für ein Paar bleibende Eindrücke genügte sie: Taxi- und Busfahrer, die selten den Weg kennen und auf der Fahrt anhalten, um nach dem Weg zu fragen, unglaublich gastfreundliche und zuvorkommende Menschen, dreispurige Straßen, auf denen fünfspurig gefahren wird. Die Erkenntnis, dass Hupen neben ganzen drei Ampeln in der Stadt das wichtigste Element im Straßenverkehr bildet und eindrucksvolle Hindutempel, die direkt neben ebenso üppigen Moscheen emporragen.
Das indische (Kraft)Frühstück mit Huhn und Ziegenleber bleibt für Olivia jedoch gewöhnungsbedürftig.
Den Abschluss bildete ein Dinner im Palast. So kann man sich seine Dienstreise gefallen lassen. Wir beneiden Olivia noch immer.
Hier gibt es noch ein Interview mit Olivia zum Geschäftsmodell von niiu (Englisch).
Résumé: niiu beim Twittwoch
Mein Vortrag beim 7. Twittwoch zum Thema Crowdsourcing war ein kleines, aber sehr lehrreiches Experiment. Ein Experiment deshalb, weil ich den Abend nutzen wollte, gemeinsam mit dem Publikum Ideen zu entwickeln, wie wir unsere Social-Media-Aktivitäten verbessern können, anstatt das niiu-Konzept zu diskutieren. Schließlich bestand die Teilnehmerliste zum Großteil aus Social Media Fachleuten. Diese Chance konnte ich mir nicht entgehen lassen und ich muss sagen, es hat eine Menge Spaß gemacht.
Eine Lektion in Rhetorik hab ich gleich vorab gelernt. Nämlich, dass ich „vorab“ besser nicht hätte sagen sollen, worüber explizit nicht diskutiert werden soll. Die natürliche Folge war, dass es manche noch eher reizte, Fragen zum „verbotenen“ Thema zu stellen und wieder andere sich etwas über den Mund gefahren fühlten. Davon abgesehen, hat mein Vorhaben bis auf ein paar kleinere Pannen (Netzteil vom Laptop ausgefallen, Leinwand hat sich selbstständig gemacht…) eigentlich ganz gut funktioniert. Nachdem Sebastian die Wikipedia-Definition vorgelesen hatte und dazu beitrug, den Begriff Crowdsourcing von Feedback abzugrenzen, konnte der Versuch “Crowdsourcing live betreiben” starten.
Einige Ideen sind dabei rausgekommen, die ich definitiv in den nächsten Tagen weiterverfolgen werde. Wie z.B den Aufbau einer Feedbackplattform, auf der sich Leser, Tester und Kritiker austauschen und gemeinsam Verbesserungsvorschläge diskutieren können. Darüber denken wir schon länger nach und das Feedback vom Twittwoch bestärkt uns darin. Ob wir dazu vorgeschlagene Dienste wie getsatisfaction.com oder uservoice.com nutzen, oder unsere Homepage ausbauen, wie Tchibo es sich bei Starbucks abgeschaut hat, weiß ich noch nicht genau. Darüber können wir hier gerne weiterdiskutieren.
Ich bin mir jedenfalls sicher, dass niiu eine Menge Verbesserungsmöglichkeiten bietet und was liegt bei einer individualisierten Tageszeitung näher, als die User so weit wie möglich mitbestimmen zu lassen, wie das Produkt aussehen und funktionieren soll? Schließlich ist es ja ihre Zeitung. Darum werde ich zukünftig daran arbeiten, wie Feedback von Einzelpersonen in einen Prozess einfließen kann, bei dem Ideen diskutiert werden und am Ende konkrete Problemlösungen und Produktverbesserungen folgen.
Ich bedanke mich an dieser Stelle nochmal bei allen Teilnehmern für Inspiration und gute Unterhaltung, sowie der vielen kleinen Tipps und Hinweise. Für mich hat sich der Abend mit anschließendem “Twonnerstag” gelohnt ich hoffe Ihr hattet ebenfalls euren Spaß!
Hier noch meine Präsentation bei Slideshare.
Weitere Präsentationen von Twittwoch e.V..niiu beim 7. Twittwoch
Als niiu-Abgesandter für Social Media Fragen, Marketingzeug und allem was sonst noch mit dem Internetz zu tun hat, werde ich mich in Zukunft öfter auf Kongressen und Branchenveranstaltungen zeigen.
So auch wieder morgen, beim Twittwoch – Das Tweetup für Unternehmenstwitterer – Twittwoch e.V.
Ziel dieser Veranstaltung ist es „Unternehmen, deren Mitarbeiter und Selbständige an Social Media heranzuführen, voneinander zu lernen und sich untereinander auf Augenhöhe auszutauschen“, wie es auf der Seite des gemeinnützigen Vereins heißt.
So ein Twitter Meetup gehört zu den Dingen, die prima als Argument taugen, wenn einer fragt, was dieser ganze Twitter- und Social Media Kram soll und ob man diese Internetbekanntschaften überhaupt persönlich kennt. Mal davon abgesehen, dass es natürlich Definitionssache ist, was unter „persönlich kennen“ zu verstehen ist. Ich für meinen Teil sehe Onlinebekanntschaften durchaus als persönliche Kontakte, sofern ein Dialog stattfindet. Ob über twitter, Facebook etc. ist mir da egal.
Wer jedoch darauf besteht, dass „persönlich“ immer mit physisch anwesend einhergehen muss, dem kann ich sagen: morgen werde ich einige „Follower“ von niiu persönlich treffen. Darauf freue ich mich.
Und was macht niiu da?
Ich halte einen kurzen Vortrag zum Thema „Crowdsourcing und Social Media Marketing“ am Beispiel von niiu. Dazu sei gesagt, dass es nicht vordergründig um das Produkt niiu - die individualisierte Tageszeitung gehen wird. Vielmehr möchte ich einen Kurz-Workshop zum Thema initiieren und gemeinsam mit den Teilnehmern Ideen schmieden, wie wir bei niiu Leser, Tester und Kritiker aktiv in die Produktentwicklung involvieren können. Quasi live Crowdsourcing betreiben.
Was bringt das denn?
Wir sind auf die ersten Rückmeldungen angewiesen und wollen konstruktive Kritik nutzen. Nicht nur, weil unsere eigenen Ressourcen nicht unendlich sind, sondern weil wir ein Produkt schaffen wollen, dass in erster Linie den Lesern gefällt. Nur dann haben wir und unsere Partner Spaß. Deshalb wollen wir niiu mit Euch gemeinsam weiterentwickeln.
Ich freue mich auf neue Erkenntnisse und lehrreiche Vorträge beim morgigen Twittwoch.
Hier nochmal die wichtigsten Daten zum Twittwoch:
7. Twittwoch zu Berlin
2. Dezember 2009
19.30 Uhr im newthinking Store
Tucholskystr. 48
10117 Berlin
Größere Kartenansicht
ConventionCamp Hannover 2009 – Résumé
Vorigen Donnerstag hatte ich Gelegenheit, dem ConventionCamp zum Thema „Zukunft des Internets“ beizuwohnen. Der Name deutet es bereits an: Ein neues Format, dass Elemente klassischer Tagungen und unkonventioneller Barcamps aufgreift und neu verbindet.
Das Ziel, Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft & Forschung und der jungen, kreativen Onlineökonomie, sprich Mediennachwuchs, Social Media Experten, Studenten und Blogger in den Dialog zu bringen, wurde ganz klar erreicht. Überhaupt ein vorbildlicher Ansatz, denn normalerweise tummeln sich die unterschiedlichen Interessengruppen auf ihren eigenen Kongressen. Egal ob „Barcamp“ oder „Expo So&So“, sie blieben bisher in ihrem Dunstkreis.
Einige Teilnehmer aus Agenturen und Wirtschaft, die Barcamps – auch (Un)Konferenz genannt – nur vom Hörensagen kannten, waren sicher etwas irritiert, als sie das Programm sahen. Neben den fünf fest eingeplanten Keynote-Speakern, einem Power Panel zum Thema „Engagement Advertising“, sowie der Speed-Dating Runde, waren gut 75 % der Progammtabelle unausgefüllt.
Typisch Barcamp. Die Besucher schlagen ihre eigenen Diskussionsthemen vor. Es wird kurzerhand basisdemokratisch votiert und die Vorschläge mit den meisten Handzeichen bekommen einen Slot. Nach einer guten Viertelstunde waren alle Lücken gefüllt. Nur ein Dilemma blieb: Pro Stunde fanden immer vier Sessions gleichzeitig statt. Da musste ich mich schon mal zwischen Robert Basic und Markus Beckedahl entscheiden. Oder zwischen Thomas Knüwers Abrechnung mit den Medienhäusern und der Diskussionsrunde zu „Wissenstrasfer im Internet – Wie geht das?“, beides Lieblingsthemen von mir.
Trotzdem verlief alles in geordneten Bahnen. Es gab keinerlei Verspätungen und ein sehr gutes Catering, das manche in diesem Krisenjahr an „die Stimmung 1999 erinnerte, als alle naturbekokst waren“, wie Thomas Knüwer es ausdrückte. Hier kam einfach die gute Organisation eines klassischen Konvents zum Tragen. Auch die „Policy“ der Veranstalter, keine PR-Plattform zu bieten, schlug sich in der Diskussionsqualität nieder. Charts voller Produktwerbung, Unternehmensdaten etc. wurden einfach übersprungen.
Für mich hat sich der Besuch auf jeden Fall gelohnt. Stowe Boyds Vortrag zur Zukunft des Social Web lieferte Inspiration und die Bestätigung, dass wir mit unserer Social Media Strategie auf einem guten Weg sind. In dieser Zeit, die Boyd „Post-Everything-Future“ nannte, wird der „Stream“, also ein kontinuierlicher Informationsstrom, alle neuen Internettechnologien als charakteristisches Merkmal auszeichnen.
Stowe Boyd von Dirk Kirchberg auf Vimeo.
Markus Beckedahls sympathischer Präsentationsstil zum Thema „Creative Commons“ war für meinen künftigen Vortrag beim Twittwoch sehr lehrreich. Besonders gefiel mir seine Überleitung, als Technikprobleme zu 15 Minuten Verspätung führten: „Drei verschiedene Rechner mit drei verschiedenen Betriebssystemen zeigen mal wieder, was passiert, wenn Offenheit nicht Teil der Software und Hardware ist“
Schließlich hatte ich bei der offenen Session zum Thema „Social Media – wie funktionierts?“ Möglichkeit meine eigene Sichtweise einzubringen und über Generationenkonflikte, Hürden innerhalb von Unternehmen und vieles mehr, zu diskutieren. Es war enorm spannend, von unterschiedlichen Erfahrungen, Problemen und Lösungswegen zu hören.
Willkommener Nebeneffekt bei all diesen Etappen: Ich habe eine Menge Kontakte geknüpft, einen guten Stapel Visitenkarten eingesammelt und mich in den Pausen mit den unterschiedlichsten Fachleuten sehr gut unterhalten.
Nächste Woche geht’s es dann beim Twittwoch im newthinking Store in Berlin weiter. Dort halte ich selbst einen Vortrag mit anschließender Diskussion. Thema wird „Social Media Marketing und Crowdsourcing am Beispiel von niiu“ sein. Ich bin gespannt, welche Ideen ich gemeinsam mit den Teilnehmern entwickle. Vielleicht sehe ich ja das eine oder andere bekannte Gesicht vom #cch09 (twitter Hashtag zum ConventionCamp) wieder.
Eine niiu zum Kaffee bitte
Im St. Oberholz gibt es morgen, zu jedem Kaffee eine niiu dazu.
Die Anzahl ist vorerst begrenzt. Nutzt also die Chance, ganz bequem zum Kaffee, durch eine niiu zu blättern!
Natürlich interessiert uns eure Meinung zu niiu und zur Aktion generell.
So sieht die niiu vom Fontblog aus
Jürgen Siebert, Betreiber des Fontblogs hat sich seine niiu bestellt und einen ersten Testbericht verfasst:
Es ist schön, von einem Fachmann ehrliche Kritik, aber auch etwas Lob zu bekommen.
Hinweise bezüglich Typo und Lesbarkeit sind für uns sehr nützlich und werden direkt in Produktverbesserungen einbezogen.
niiu ist da
Jetzt ist es also so weit: niiu ist gestartet.
Nach 836 Tagen harter Arbeit, Hoffen und Bangen, Höhen und Tiefen sind wir unglaublich froh, dass der Marktstart der ersten individualisierten Tageszeitung erfolgreich war.
Was heute ausgeliefert wurde, ist eine erste Variante und schon heute Nacht war uns klar, dass wir noch einiges an Arbeit vor uns haben. Wir haben niiu gestartet, so wie wir schon in den letzten Jahren an das Projekt gegangen sind: Einfach machen.
Diese Herangehensweise, die wohl eher untypisch für deutsche Unternehmensgründungen ist, hat uns in den letzten Jahren einiges an Respekt gebracht, aber auch viele Kritiker auf den Plan gerufen. Als wir die Idee zu niiu unabhängig voneinander hatten, stellten wir schnell fest, dass andere diese Idee schon deutlich vor uns verfolgten. Auf der einen Seite gab es Studien von der Uni Wien und vom Allensbach-Institut, die enorme Potentiale für individualisierte Tageszeitungen voraussagten. Auf der anderen Seite Studien und Experten, die den Tod von Papierzeitungen ankündigten. Wir ließen uns von beiden Seiten nicht beirren. Ebenso wenig steckten wir in den letzten Wochen den Kopf in den Sand, nur weil vermeintliche Medienexperten das Produkt tot redeten oder verfielen in Euphorie, weil andere die niiu als Rettung der Printbranche beschrieben.
Wir haben heute ein Produkt zugestellt, das noch lange nicht perfekt ist. Aber wir haben weltweit die erste individualisierte Tageszeitung auf Zeitungspapier produziert, gedruckt und ausgeliefert.
Natürlich hätten wir auch noch 6 Monate, wahrscheinlich sogar 12 Monate lang alle Bestandteile testen und immer noch hier und da etwas verbessern können. Wir aber wollten starten, wollten niiu dem Live-Test unterziehen und nun freuen wir uns unglaublich über das enorme Feedback. Wir wollen hier auf Eure Mails, Tweets und Anrufe eingehen und offen alle Punkte ansprechen:
- Meine niiu beinhaltete nicht alle Verlagsinhalte, die ich gewählt habe.
- Ja, wir hatten bei der gestrigen Produktion tatsächlich Probleme mit den Verlagsseiten der Frankfurter Rundschau und des Handelsblatt. Alle Leser, die diese Inhalte gewählt haben, bekamen Alternativinhalte, die Sie eigentlich nicht wollten.
- Dieses Problem wird so schnell wie möglich, hoffentlich bis heute Nacht, gelöst.
- Die Reihenfolge der Verlagsseiten war falsch.
- Hier hat sich ein Softwarefehler wiederholt, den wir schon überwunden glaubten. Unser Team in der Schweiz arbeitet daran und dieser Fehler sollte bald behoben sein.
- Die Zeitung lag vor der Tür und nicht im Briefkasten.
- Die Zustellung ist eine der größten Herausforderungen. Das ist bei jeder abonnierten Zeitung so.
- Wir haben gestern zum ersten Mal eine vierstellige Anzahl von Lesern beliefert. Deshalb traten bei der Lieferung noch einige Unregelmäßigkeiten auf.
- Die Zusteller unseres Partners haben noch nicht Zutritt zu allen Wohnhäusern. Wenn Eure niiu also vor der Tür und nicht im Briefkasten lag, freuen wir uns über eine kurze Meldung, damit wir das Problem schnell beheben können.
Wie reagieren wir nun:
- Das Qualitätsversprechen: Alle Leser erhalten niiu nicht nur für 3 Tage, sondern sogar für 6 Tage gratis.
- Alle Leser, die uns ihr Vertrauen schenkten und schon im Vorfeld bezahlt haben, lesen erst dann Ihre Punkte ab, wenn niiu mit den Inhalten geliefert wird, die man auch gewählt hat.
- Wir bitten um Nachsicht. Wir wissen, dass die Erwartungshaltung unglaublich hoch war und ist und wir noch einiges tun müssen, um dieser gerecht zu werden. Wir versprechen jedoch weiterhin mit allen Partnern alles zu geben und niiu zu dem zu machen, was Ihr Euch wünscht.
- Wir freuen uns über jegliche Kritik und versuchen die vielen Hinweise einzuarbeiten und entsprechend umzusetzen.
Ihr seid weltweit die ersten Leser einer individualisierten Tageszeitung und wir versprechen Euch, dass Ihr noch viel Spaß daran haben werdet.
Hendrik & Wanja
Wie Startups wirklich sind
Vor einer Weile habe ich Paul Grahams Essay „What Startups Are Really Like“ gelesen. Darin schildert der Mitbegründer von Y Combinator (einer Art Startup Akademie und VC), wie es in den meisten Startups zur Sache geht und dass nicht immer alles spaßig und google-esk ist, wie manche es oft glauben wollen.
Trotz intensiver Vorbereitung, sind viele Gründer völlig davon überrascht, was durch eine Unternehmensgründung alles auf sie zukommt. So müssen einige romantisierte und zuweilen naive Vorstellungen der Einsicht weichen, dass Startups eines ganz und gar nicht sind:
Ein ganz normaler Job.
Graham hat 70 der Gründer, die Y Combinator unterstützt, befragt. Herausgekommen ist dabei dieser Essay. Neunzehn lehrreiche Aspekte, die jedes Startup einkalkulieren sollte.
Zu unserer Freude treffen viele Punkte absolut auf niiu zu. Wir können uns also ruhigen Gewissens „Startup“ nennen. Hier ein paar Beispiele:
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Startups Take Over Your Life
I didn’t realize I would spend almost every
waking moment either working or thinking
about our startup. You enter a whole
different way of life when it’s your company vs.
working for someone else’s company.
Das können wir nur bestätigen. Startup bedeutet mehr als eine unkonventionelle Arbeitsweise. Es ist eine komplette Lebenseinstellung. Man denkt den ganzen Tag daran, selbst wenn man glaubt etwas anderes zu tun. Die Unterscheidung von Privat- und Berufsleben hebt sich zusehends auf.
Über kurz oder lang wurden auch die niiu Mitarbeiter in diese Parallelwelt gezogen, in der es keine festen Arbeitszeiten, dafür jede Menge durchgearbeitete Nächte, und eine gehörige Portion Zweckoptimismus gibt. Altruistische Arbeitsmotivation, im Startup-Sprech auch „Commitment“ genannt, wurde zum geflügelten Wort.’
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Be Careful with Cofounders
One thing that surprised me is how the
relationship of startup founders
goes from a friendship to a marriage.
Die Gründung eines Unternehmens bedeutet jede Menge Stress. Das muss eine solche Beziehung erst einmal aushalten. Gründer verbringen die meiste Zeit zusammen und am Anfang besteht das Team aus ihnen selbst. Sie müssen unangenehme Probleme aus der Welt schaffen und die Finanzen klären. Halten sie das aus, wird die Freundschaft schnell zur „Ehe“.
Bei Wanja und Hendrik sind aus Geschäftspartnern ziemlich schnell enge Freunde geworden. Und wie in jeder guten Ehe fliegen auch mal die Fetzen, aber am Ende werden Schwierigkeiten gemeinsam durchgestanden. Wanja motiviert das Team mit unendlichem Optimismus während Hendrik das notwendige Korrektiv bildet, in sämtlichen Belangen, hauptsächlich denen, die Geld kosten.
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It’s an Emotional Roller-coaster
In a startup, things seem great one moment and
hopeless the next. And by next, I mean a couple
hours later.
Wer es nicht selbst erlebt hat, der glaubt es nicht. Am Tag des Pressegesprächs dachten wir, jetzt könne uns nichts mehr aufhalten. Am nächsten Tag stand dann plötzlich die Druckmaschine wegen Softwareproblemen still. niius konnten nicht gedruckt werden und eine wochenlang geplante Aktion fand nicht statt. Die Stimmung sank in den Keller.
Aber so ist das. Startups schwanken emotional zwischen den Extremen hin und her. Euphorie und Verzweiflung wechseln sich ab. Konstanz kommt eher selten vor.
Und so wird ein Marketingfachmann über die Zeit zum Grafik Design-Autodidakt, Bürokauffrauen zu Kundensupportleiterinnen und eingefleischte Verkäufer zu eloquenten Pressesprechern.
Fazit:
Startups machen unglaublich viel Spaß, da man im Prinzip für sich selbst arbeitet und sich keinem fremden Arbeitgeber unterordnen muss. Die Strukturen können von Grund auf mitgestalten werden.
Aber es bedeutet zugleich große Ungewissheit und kostet viel Zeit und Nerven. Freunde und Bekannte haben selten Verständnis für 12-Stunden-Tage. Wie auch, Startup ist eben kein Job im herkömmlichen Sinne. Erst wer das bereit ist einzusehen, den wird nichts mehr so schnell überraschen.
Was habt ihr bislang für Erfahrungen mit Startups gemacht? Arbeitet ihr selbst in einem? Wir sind gespannt, ob sich einer von euch hier wiederfindet.
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